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Die kleine Blume

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Ausschnitt Stoffart Bild Die kleine Blume

Die kleine Blume

Ein kleiner Stern vom Himmel fiel, er liegt am Wegesrand,
ein kleines Leuchten bringen will, wie schön, dass ich ihn fand.
Ich beuge mich zu ihm hinab und wollt`ihn zart berühren,
schaue was der Himmel gab, mein Herz, das will er führen.
Er schenkte mir die Blume klein, am Boden wächst sie dort.
Sie ist so goldengelb und fein, ich möcht` sie pflücken an dem Ort.
Schon greife ich mit flinker Hand nach diesem kleinen Stern,
doch zögernd plötzlich da ich stand, ich hätt` dich doch so gern!
Doch du willst allen Freude bringen, jedem, der dein Strahlen schaut,
mein Herz es möchte grade singen, für dich du kleine Himmelsbraut.
Drum geh` ich einfach fröhlich fort, nehm` ein Lächeln mit nach Haus,
von diesem magisch schönen Ort, die Freude ist mein Blumenstrauß!

Gertraud Neuhaus

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Der März

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Der März

Neues Wachsen aus der Erde,
neues Wissen durch Erleben,
neues Strahlen durch Erfahrung
neue Freude durch Erblühen!
 
                                     G. Neuhaus
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Goldregen

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Goldregen

Vom Himmel fällt ein feiner Regen,
mir scheint er ist aus Gold !?
Ist er vielleicht ein großer Segen?
Haben wir ihn so gewollt?

Er dringt durch Geist, füllt Raum und Zeit
mit seiner lichten Kraft
und hüllt uns in ein leichtes Kleid,
andres´ Sein damit erschafft.

Herab durch ihn die Wahrheit fällt
mit lautem Frohgeläut.
Den Fluß, die Wasser jetzt erhellt,
durchdringt das Leben und bringt Freud.

Wissen ist das feine Gold,
vertreibt nun alle Schmerzen,
ja, wir haben`s so gewollt,
die Kelche sind die Herzen!

                                                                        Gertraud Neuhaus

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Geben und Nehmen

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Der Wanderer

Ein Wanderer reist durch das Land
mit leichtem Schritt und froh,
hält nur sein Bündel in der Hand,
schläft mal im Bett und mal im Stroh!

Wo`s ihm gefällt, da bleibt er stehn`,
schaut nur in`s helle Licht,
leicht ist sein Herz beim Weitergehn.
Schatten sieht er einfach nicht!

Vergangen sind die lange schon,
er geht den eignen Weg,
hört nur auf seinen Herzenston,
zur Freiheit führt `der Steg!

Er hat gelernt aus Freud`und Leid,
steht über dem Erleben,
was bringt der Tag, was bringt er heut`?
Frei ist er jetzt im Nehmen – Geben !

Gertraud Neuhaus

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Herbstlicht

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Herbstlicht

Ein Blätterteppich auf dem Fluss, Das Wasser trägt ihn weiter, Enten schwimmen hinterher, es ist ein Bild so heiter!

Der Herbst mit Licht und Fröhlichkeit, er winkt mir gradezu. Wie gut auch selbst im Fluss zu sein, Mal ohne Rast und mal in Ruh!

Am Abend glänzt das Sonnenlicht, beleuchtet mir den Tag, Reiches ist geschehen heut`, wofür ich Danke sag!

Das Licht ist hell und leuchtet weit, es führt mich neue Wege, Fröhlichkeit ich bin bereit, zu gehn die alten Stege!

Gertraud Neuhaus

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Oktoberprinz

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Oktoberprinz

Frohgesang im Hügelland
und Feuers-Farbenpracht,
zum Tanzen gibt er mir die Hand,
Oktoberprinz, wie hell er lacht.

Orange und rot vor sattem Grün,
so leuchtet sein Gewand,
ein Farbenspiel so prachtvoll kühn,
nun reicht er mir in Freud die Hand.

An seiner Hand beginnt ein Fliegen,
ich spüre kaum den Boden noch,
Farben heute in mir siegen,
erlösen jetzt ein leblos Joch.

Ich nehm`sie mit durch Winterszeit,
sie sind ein freudig Bild in mir,
zum Anschaun sind sie da bereit,
geöffnet ist nun diese Tür!

Gertraud Neuhaus

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Ausstellung auf Hof Sickenberg

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Grünes Laub, dazu ein Sonnenstrahl, der es zum Leuchten bringt…,

Schmetterlinge, die den uralten, verholzten und immernoch blühenden Lavendelstrauch  umflattern…,

ein stolzer Kranich, der durch die Wiese schreitet…,

dies alles findet man in meinen Gedichten, die als Wandbilder gestaltet sind.

 

Zu sehen ist dies an den Wochenenden im September im Landgasthof Sickenberg 37318 Asbach/Sickenberg bei Bad Sooden-Allendorf.

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Sommers Gaben

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Sommers Gaben

Trauben schwer und Asternkranz,
so ist des Sommers Ende,
Obst und Blumen heißt der Tanz,
und füllt mir beide Hände.

Ein Lied des Frohsinns überall ,
voll stillen Dank ein Herz,
gefüllt ist jetzt ein großer Saal
mit Sommers- Gaben bis zum März!

In jeder Frucht ein Sommertag
Geschenk für Winters- Nacht,
Erdenmutter, froh ich sag,
groß ist deine himmlisch Wacht!

                                  Gertraud Neuhaus

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Die Stadt im Meer

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Die Stadt im Meer

Fische gleiten durch die Stadt,
die schlafend auf dem Grund.
Das Meer sie lang verschlungen hat
mit gewaltig Schlund.

Vergessen ist die goldne Zeit,
da sie ward erblüht.
Die Sonne war ihr lichtes Kleid,
in Schönheit strahlend war erglüht.

Vergessen tausend Farbenglanz,
ertrunken tausend Blüten,
lang vorbei der letzte Tanz,
trotz Götter sich bemühten.

Demut war dem Stolz gewichen,
durchzog wie Nebelbänder.
Schönes war nun bald verblichen,
verfärbt die hell Gewänder.

Dunkel wurd` es ringsumher,
verloschen jedes Licht,
die goldne Stadt versank im Meer!
War dies ein Gericht?

Doch tief, ganz tief im Menschenherz
bist du nicht vergessen,
Sehnsucht ruft mit leisem Schmerz,
Licht, wo bist du gewesen.

„Steig hoch aus dunkler Wasserflut!“,
laut ertönt Trompetenton,
„Erdenkind, erschaff mit Mut,
neu die Stadt in gold, mit Wonn!“

Gertraud Neuhaus

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Sommertag im Sonnengold

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Sommertag im Sonnengold

Jung, so jung sind wir gewesen, als wir spazieren gingen,
weit war der Horizont, unendlich fern!
Was gibst du mir, was geb ich dir?
Unsre Herzen singen!

Sommertag im Sonnengold, Leben ist von uns gewollt!

Tradition streift neue Zeit, so heißt das Spiel im Leben,
mal ist es schwer, dann mal ganz leicht,
Freude macht´s doch erst im Geben.

,Sommertag im Sonnengold, die Freude ist von uns gewollt!

Was ich dir gebe, geb ich mir an jedem neuen Tag,
drum will ich dir nur Schönes geben,
zurück kommt auch die Klag`!

Sommertag im Sonnengold, Licht ist nun von uns gewollt!

Mit schnellen jungen Schritten schreiten wir zum Lebenstanz,
reich mir deine rechte Hand, ich möcht dich darum bitten!

Sommertag im Sonnengold, der Tanz ist jetzt von uns gewollt!

Ja, heißt der Ruf aus ganzer Lust,
und zieh an die roten Schuh, lege an das Freudenkleid,
Herzen singen laut: „Du musst, du musst!“

Sommertag im Sonnengold, Liebe ist von uns gewollt!

Ich dank dir für den Lebensreigen,
im Regen und im Sonnenlicht,
gewachsen bin ich jetzt mit dir,
nun hör ich tausend Geigen!

Sommertag im Sonnengold, Wachsen ist von uns gewollt!

                                                                            Gertraud Neuhaus