Geben und Nehmen

Der Wanderer

Ein Wanderer reist durch das Land
mit leichtem Schritt und froh,
hält nur sein Bündel in der Hand,
schläft mal im Bett und mal im Stroh!

Wo`s ihm gefällt, da bleibt er stehn`,
schaut nur in`s helle Licht,
leicht ist sein Herz beim Weitergehn.
Schatten sieht er einfach nicht!

Vergangen sind die lange schon,
er geht den eignen Weg,
hört nur auf seinen Herzenston,
zur Freiheit führt `der Steg!

Er hat gelernt aus Freud`und Leid,
steht über dem Erleben,
was bringt der Tag, was bringt er heut`?
Frei ist er jetzt im Nehmen – Geben !

Gertraud Neuhaus

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